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04.02.2010 / Inland / Seite 4

Kampf um K-Stadt

Beschäftigte von Karstadt Kaiserslautern führen ihren Laden weiter

Ralf Wurzbacher
Man stelle sich das Szenario vor: Karstadt macht seine Filiale in Kaiserslautern dicht, und die Mitarbeiter führen den Laden als »K-Stadt« auf eigene Faust profitabel weiter. Die Blamage wäre perfekt – nicht nur für die Bosse in Essen, sondern auch für die Insolvenz­verwaltung, deren Aufgabe es doch eigentlich ist, die gewinnträchtigen Teile des bankrotten Arcandor-Konzerns zukunftssicher zu machen. Was aber, wenn sich nachträglich herausstellt, daß die Abwicklung eine Fehlentscheidung war? Hermann Heinrich, Betriebsratsvorsitzender bei Karstadt Kaiserslautern, ist jedenfalls sicher, daß die Bestrebungen, den Standort in Belegschaftsregie und unter Ausschluß von Privatinvestoren zu retten (jW berichtete), den Firmenlenkern mißfallen. »Die wollen sich von uns nicht vorführen lassen und deshalb unsere Pläne durchkreuzen«, betonte er am Mittwoch gegenüber junge Welt.

Heinrich hat auch einen Kronzeugen für seine Version parat: den langjährigen Filialle...

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