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03.02.2010 / Kapital & Arbeit / Seite 9

PSOE kopiert SPD

Spaniens Ministerpräsident Zapatero steht vor Staatspleite und politischem Absturz. Jetzt schlagen die Sozialdemokraten die Rente mit 67 vor

Ingo Niebel
Spanien ist in den Sog der Wirtschaftskrise geraten, die in der Staatspleite enden kann. Premier José Luis Rodríguez Zapatero von der Spanischen Sozialistischen Arbeiterpartei (PSOE) versucht, durch heftiges Zurückrudern den Untergang zu vermeiden. Doch sein Aktionismus führt ihn immer näher in die wirtschaftliche und politische Katastrophe.

Letzte Woche ventilierte Zapateros Partei die Idee, die Spanier sollten zwei Jahre länger arbeiten und erst mit 67 Jahren in Rente gehen, weil es sonst 2025 schlecht um die Pensionskasse bestellt sei. Der Protest war so stark, daß seine Erste Vizepräsidentin und Wirtschaftsministerin Elena Salgado am Montag vor die Kameras mußte, um Gesprächsbereitschaft zu signalisieren. Am Dienstag war aber dann in der PSOE-freundlichen Tageszeitung El País zu lesen, daß die Regierungspartei mit der postfranquistischen Volkspartei (PP) einen Konsens in dieser Frage sucht. Das macht die Sache nicht besser: Die PP möchte, daß Beamte ...

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