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02.02.2010 / Inland / Seite 5

Unklarheit bleibt

Treffen von Opel-Betriebsräten mit General-Motors-Spitze bringt keine Fortschritte. Kritik an Vertragsbruch bei Schließung des Antwerpener Werks

Herbert Wulff
Was genau der US-amerikanische Autobauer General Motors (GM) mit seiner europäischen Tochter Opel/Vauxhall vorhat, ist auch nach einem Treffen zwischen Management und Betriebsräten am Montag in der Nähe von Rüsselsheim unklar. Die Darstellung des Unternehmens bleibe »lückenhaft und grundsätzliche Fragen und Forderungen unbeantwortet«, erklärten die im Europäischen Arbeitnehmerforum (EEF) – dem europäischen Opel-Betriebsrat – zusammengeschlossenen Beschäftigtenvertreter im Anschluß an die Sitzung.

Für Konfliktstoff sorgt insbesondere die kürzlich angekündigte Schließung der Fabrik im belgischen Antwerpen mit rund 2600 Beschäftigten. Den Ausschluß von betriebsbedingten Kündigungen und Werksstillegungen hatten EEF und Gewerkschaften stets zur Voraussetzung für den vom Konzern geforderten Lohnverzicht in Höhe von jährlich 265 Millionen Euro gemacht. IG-Metall-Chef Berthold Huber betonte am Montag, seine Organisation sei nicht bereit, die Sanierun...

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