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02.02.2010 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Einigung im »Trinkgeldstreit«

Nach Bagetellkündigung: Stadt Worms stellt gefeuerte Mitarbeiterinnen wieder ein

Die Stadt Worms stellt vier wegen einer »illegalen Trinkgeldkasse« entlassene Kassiererinnen wieder ein. Darauf habe man sich außergerichtlich geeinigt, teilte die Stadt am Montag mit. Die Klage der Frauen vor dem Arbeitsgericht Mainz gegen ihre Kündigung ist damit hinfällig geworden. Die Kassiererinnen, von denen eine schon seit 24 Jahren für die Stadt arbeitet, waren im Sommer entlassen worden, weil sie eine Trinkgeldkasse geführt hatten. Das hatte die Stadtverwaltung als Schwarzgeld eingestuft und die Frauen außerdem beschuldigt, auch Fundgeld aus dem Schwimmbad einbehalten zu haben. Der Einigung zufolge sollen die vier Frauen künftig nicht mehr in dem Schwimmbad, sondern im städtischen Tierpark als Kassiererinnen arbeiten, wie Rechtsanwalt Reinhard Hahn, der eine der Frauen vertreten hatte, sagte. Die Stadt hatte zwischen...

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