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23.01.2010 / Ausland / Seite 5

Tag der großen Worte

Nach der Ankündigung, das Opel-Werk in Antwerpen zu schließen, verspricht die EU den Betroffenen Arbeitern »Hilfen« – bei der Suche nach einem Job

Jörn Boewe
Während die belgischen Opel-Arbeiter am Freitag in Antwerpen ihre Betriebsblockade fortsetzten, stellte ein Sprecher der EU-Kommission nicht näher konkretisierte »Hilfen« in Aussicht. Die »Angelegenheit Opel« erfülle entsprechende Kriterien, hieß es aus Brüssel, man wolle die von Entlassung bedrohten 2600 Arbeiter unterstützen, »so schnell wie möglich« neue Arbeit zu finden.

Große Worte auch bei der IG Metall. Die Entscheidung zur Schließung des Opel-Werks in Antwerpen sei eine »Kriegserklärung an die Arbeitnehmer«, hieß es in einer am Freitag verbreiteten Erklärung der Gewerkschaft. Das Management des US-Autokonzerns General Motors (GM) setze »auf Kahlschlag und Standortkonkurrenz«. »Es gab ein Konzept, das ohne Standortschließungen auskam und zu dem GM gesagt hat, das können wir besser«, äußerte sich der IGM-Bezirksleiter Armin Schild aus Frankfurt am Main. »Nun legt man uns ein Konzept vor, das weder finanziert ist, noch eine Chance auf Arbeitnehmerbe...

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