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22.01.2010 / Inland / Seite 4

Einschüchtern gilt nicht

Volles Haus in der jW-Ladengalerie: Mitglieder von Linkspartei und ALB diskutieren über Grillanzünder, brennende Autos und Kriminalisierung

Claudia Wangerin
jW-Ladengalerie

Die Frage, was Grillanzünder mit Extremismustheorie, Repression und Rechtsstaat zu tun haben, zog am Mittwoch abend fast 200 Interessierte in die Berliner Ladengalerie der jungen Welt. Anlaß für die Diskussionsveranstaltung unter dem Motto »Feueralarm!« war die in letzter Zeit verschärfte Mobilmachung gegen linke Aktivisten durch Politik und Medien. Bundesfamilienministerin Kristina Köhler (CDU) hatte am selben Tag angekündigt, sie wolle zwei Millionen Euro für Projekte zur Bekämpfung »linker und islamistischer Gewalt« bereitstellen.

Vor allem Autobrände und Sachbeschädigungen werden Linken zugeschrieben, von »Haßbrennern« und »Kieztaliban« ist die Rede. Berlins Innensenator Ehrhart Körting (SPD) sprach Anfang Dezember 2009 sogar von »rotlackierten Faschisten« – nachdem er noch im Frühjahr betont hatte, die Autozündler seien unpolitisch.

Der Kreuzberger Hausarzt Dr. Michael Kronawitter, der sich in seiner Freizeit in der Antifaschistischen Linke...




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