Gegründet 1947 Freitag, 10. Juli 2020, Nr. 159
Die junge Welt wird von 2335 GenossInnen herausgegeben
22.01.2010 / Ausland / Seite 7

Kaum Geld für Irak-Flüchtlinge in Syrien

UN-Konferenz in Damaskus: Vorwürfe an Regierung in Bagdad. Vertreibung ist »Ergebnis der US-Besatzung«

Karin Leukefeld
Der stellvertretende syrische Außenminister Fayssal Mekdad hat der Regierung in Bagdad die Vernachlässigung irakischer Flüchtlinge in Syrien vorgeworfen. Seit der US-geführten Invasion im Irak 2003 habe die Regierung in Bagdad trotz ihrer »enormen Möglichkeiten (...) nur 15 Millionen US-Dollar gegeben, um seinen Bürgern hier in Syrien zu helfen«, sagte Mekdad bei einer von den Vereinten Nationen organisierten mehrtägigen Konferenz von Hilfsorganisationen am Montag in Damaskus.

»Bessere Lebensbedingungen« im Irak wären »die beste Lösung für die Flüchtlinge«, damit diese wieder in ihre Heimat zurückkehren könnten. »Ihre Vertreibung war (...) Ergebnis der US-Besatzung im Irak«, so Mekdad, der mehr internationale Hilfe für die Flüchtlinge forderte. Niemand werde gegen seinen Willen zurück in de...

Artikel-Länge: 2497 Zeichen

Dieser Beitrag ist gesperrt und nur für Onlineabonnenten lesbar. Die Tageszeitung junge Welt finanziert sich vor allem aus den Aboeinnahmen. Mit einem Onlineabo tragen Sie dazu bei, das Erscheinen der jungen Welt und ihre Unabhängigkeit zu sichern.

Für Unentschlossene gibt es die Tageszeitung junge Welt auch am Kiosk, für 1,80 € wochentags und 2,20 € am Wochenende. Alle belieferten Verkaufsstellen in Ihrer Nähe finden Sie hier.

Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €