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22.01.2010 / Feminismus / Seite 15

Familienernährerinnen

DGB-Studie: Immer häufiger erwirtschaften Frauen den größten Teil des Haushaltseinkommens. Finanziell stehen sie schlechter da als männliche Hauptverdiener

Jana Frielinghaus
Sie sind im Kommen, aber sie sehen sich nicht als »Haushaltsvorstand« oder »Familienoberhaupt«. Vielmehr finden sich immer mehr Frauen eher ungewollt in der Rolle der »Ernährerin« wieder. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung, die am vergangenen Wochenende auf der Bundesfrauenkonferenz des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in Berlin vorgestellt wurde.

Die Daten, die das Forscherinnenteam um Christina Klenner ausgewertet hat, stammen aus dem Jahr 2007. Seither sind in Größenordnungen weitere Industriearbeitsplätze vernichtet worden, deren Inhaber vor allem Männer waren. Die Tendenz, die die WSI-Untersuchung konstatiert, dürfte sich deshalb noch verstärkt haben. Bereits zwischen 1991 und 2006 wuchs der Prozentsatz der Frauen in Paarhaushalten, die mehr als 60 Prozent des Familieneinkommens erwirtschaften, laut Studie beträchtlich: Im Westen von 6,3 auf...

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