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13.01.2010 / Feuilleton / Seite 13

Gefühlter Ernst

Eric Rohmer, der Meister des Moments, ist tot

Pierre Wesselrin
Der französische Filmregisseur Eric Rohmer starb am Montag im Alter von 89 Jahren in Paris. Rohmer, der vor zwei jahren seinen letzten Film »Les amours d’Astrée et de Céladon » gedreht hatte, gehörte zu den Helden der Nouvelle vague, den Pariser Intellektuellen, die ihre Filmkritik praktisch werden ließen. 1950 gründete der damalige Französischlehrer zusammen mit Jean Luc Godard und Jacques Rivette das Magazin La Gazette du Cinema und wurde 1958 Chefredakteur der Cahiers du Cinema, die damals die wichtigste Filmzeitschrift der Welt darstellte. Hierfür schrieb er unter seinem Künstlernamen Eric Rohmer. Er nannte sich auch Gilbert Cordier, Dirk Peters und Sébastien Erms, sein bürgerlicher Name war Jean-Marie Maurice Schérer.

1955 veröffentlichte er gemeinsam mit Claude Chabrol das erste Buch über Alfred Hitchcock überhaupt. Der jungen Welt sagte er Rohmer 2002: »Ich glaube, daß er bei mir in der Art und Weise, eine Geschichte zu erzählen, auftaucht. ...

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