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09.01.2010 / Inland / Seite 5

Begehrtes Ackerland

Bund erzielt erneut Rekordüberschuß bei Privatisierung ehemals volkseigener Flächen in Ostdeutschland. Keine Bereitschaft zu Verzicht auf Seenverkauf

Jana Frielinghaus
Die bundeseigene Bodenverwertungs- und Verwaltungsgesellschaft hat 2009 bei der Verscherbelung ehemals volkseigener Agrarflächen den Rekord des Vorjahres mühelos gebrochen. 494 Millionen Euro konnte die Treuhand-Nachfolgerin an den Bund abführen, geplant waren 431 Millionen, wie BVVG-Geschäftsführer Wolfgang Horstmann am Donnerstag in Berlin berichtete. Ein Jahr zuvor waren es 366, 2007 noch 291 Millionen Überschuß gewesen.

Der Grund dieses Aufschwungs: Die Nachfrage nach Boden ist allgemein trotz – oder vielleicht gerade wegen – der Finanzkrise ungebrochen hoch, folglich stiegen die Preise auch für BVVG-Flächen weiter. Und nachdem mit dem Jahr 2009 der vergünstigte Verkauf an landwirtschaftliche Familienbetriebe und LPG-Nachfolgeunternehmen nach dem sogenannten Entschädigungs- und Ausgleichsleistungsgesetz (EALG) beendet wurde, werden ab sofort weit stärker als bisher zahlungskräftige Investoren und »Alteigentümer« zum Zuge kommen.

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