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06.01.2010 / Inland / Seite 5

Vorbeugend aufgeregt

Deutsche Politiker empört über angebliche Mordpläne der CIA gegen Hamburger Kaufmann. US-Geheimdienst wollte Darkazanli 1999 als Agenten anwerben

Knut Mellenthin
Auffallend heftig haben deutsche Politiker zu Wochenbeginn auf Berichte reagiert, wonach die CIA im Jahre 2004 versucht haben soll, den Hamburger Kaufmann Mamoun Darkazanli wegen angeblicher »Terrorkontakte« zu ermorden. Das war, versteckt in einem mehrere Seiten langen Artikel, in der jüngsten Ausgabe des US-amerikanischen Magazins Vanity Fair behauptet worden, der schon vor Weihnachten im Internet zu lesen war, aber in Deutschland erst jetzt Beachtung fand.

Der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dieter Wiefelspütz, forderte am Dienstag, das Bundesinnenministerium müsse in der nächsten Sitzung des Innenausschusses einen Bericht über seine Erkenntnisse zu dem Zeitungsbericht abgeben. »Wenn sich das bestätigt, war es nichts anderes als ein Mordkomplott. (…) Wenn auch nur ein Fünkchen davon wahr ist, dann wackelt hier die Wand«, drohte der SPD-Parlamentarier. Empört gab sich auch sein CDU-Kollege Wolfgang Bosbach, der Vorsitzende d...

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