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28.12.2009 / Politisches Buch / Seite 15

Widerstandschronik

Howard Zinns »Geschichte des amerikanischen Volkes« in deutscher Ausgabe

Johannes Schulten
Howard Zinns »Geschichte des amerikanischen Volkes« ist nicht nur eines der wichtigsten Geschichtsbücher der USA, sondern auch eines der unkonventionellsten. Seit 2007 liegt endlich das fast 700 Seiten starke Mammutwerk, einschließlich der Ereignisse bis 2002, in deutscher Erstausgabe vor.

Geschichte ist für Zinn nicht »die Erinnerung der Staaten«, so wie es einst Henry Kissinger in seinem »A World Restored« schulenbildend proklamierte, und wie es der Großteil der Historikerzunft bis heute hält. Sie ist die Erinnerung derjenigen Menschen, die unter den Staaten gelitten haben. Vermeintliche »Lenker« der US-Politik wie Abraham Lincoln, John F. Kennedy, George Bush senior kommen bei Zinn zwar vor, bleiben aber Beiwerk. Die Protagonisten sind die Namenlosen: Die Entdeckung und Besiedelung (Nord-)amerikas erzählt er aus der Perspektive der Ureinwohner, der Sklaven und der »armen Weißen«, er berichtet von der Industrialisierung aus der Sicht der jungen Frauen ...

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