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10.11.1999 / Sport

HCL statt VfB - raus, um zu überleben

Heute spielen die Handballerinnen des VfB Leipzig erstmals unter neuem Namen

Markus Völker

Maik Nowak spricht von einem »gesunden Crash«, und die Aussage des Leipziger Handballtrainers transportiert einen Fakt. Nämlich den, daß die Ausgliederung der Handballabteilung aus dem VfB Leipzig nur Positives bringen könne.

Heute treten die Handballfrauen aus Leipzig zum ersten Mal unter ihrem neuen Namen aufs Hallenparkett. Sie heißen nun Handball-Club Leipzig, kurz HCL. Gegner im Pokal ist Erstligist HSG Herrentrup. Vor einer Woche wurde der Austritt aus dem VfB beschlossen. Einstimmig fiel die Entscheidung, den vom Konkurs bedrohten »Verein für Bewegungsspiele« zu verlassen. Der neue Klub ließ sich im Leipziger Vereinsregister unter der Nummer 3 257 einschreiben. Der Präsident des HCL, Axel Ehrhardt, zudem Chef eines Hotels in der Messestadt, sagt: »Der Austritt ist ein sehr trauriges Kapitel.« Das Bedauern gilt jedoch dem Zurückgelassenen, dem VfB. Der steckt in argen finanziellen Schwierigkeiten.

Nun verlor er sein Aushängeschild. Die Handballfrauen ...

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