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10.11.1999 / Ausland

Terrorbilanz vorgelegt

Kuba verlangt von US-Regierung 181 Milliarden Dollar Schadenersatz

Rainer Schultz, Havanna

Es mußte ein großer Prozeß werden, der die Schäden dokumentieren sollte, die die Vereinigten Staaten dem kubanischen Volk seit dem Triumph der Revolution 1959 zugefügt haben. Begonnen hat er als eine Initiative von verschiedenen Massenorganisationen, die ihrem großen Nachbarn und der ganzen Welt aufzeigen wollten, welch mörderische Politik seit 40 Jahren ihren Alltag bestimmt.

Insgesamt werden die USA für den Tod von 3 478 Menschen verantwortlich gemacht. Hinzu kommen 2099 durch Terroranschläge erheblich geschädigte Kubaner. Sie sind Opfer des »schmutzigen Krieges« in den vergangenen 40 Jahren - der Invasion in der Schweinebucht und diverser Bombenanschläge auf zivile Einrichtungen der Insel.

Auslöser für die »Demanda del pueblo cubano por daños humanos - Die Klage des kubanischen Volkes wegen Menschheitsverbrechen« war das Urteil des US- Richters Lawrence King in Florida, der die kubanische Regierung zur Zahlung von 187 Millionen US-Dollar verpflichtet hat...

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