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18.12.2009 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Lula zeigt Muskeln

Krise überwunden: Brasilien erhöht Exportfinanzierung deutlich und will wachsendem Einfluß Chinas auf den Märkten Südamerikas und Afrikas Paroli bieten

Andreas Knobloch
Brasiliens Präsident Luiz Inácio »Lula« da Silva kündigte Anfang der Woche die Ausweitung einer durch seine Regierung aufgelegten Kreditlinie auf die restlichen Staaten Lateinamerikas an. Sie soll Unternehmen dort in die Lage versetzen, brasilianische Waren und Produkte zu kaufen. »Wir werden diese Linie auf Südamerika, Lateinamerika und Afrika ausdehnen. Dadurch wird die Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrien auf dem Weltmarkt erhöht«, so Lula in seinem wöchentlichen Radioprogramm »Frühstück mit dem Präsidenten«. Brasilien tritt seit Jahren für eine Öffnung von Märkten und den Abbau von Zollbeschränkungen ein. Gleichzeitig stößt der Absatz brasilianischer Produkte immer wieder durch fehlende oder eingeschränkte Liquidität potentieller Wirtschaftspartner auf Grenzen. Dem soll mit der verstärkten Kreditvergabe begegnet werden. Gleichzeitig ist dies ein weiterer Schritt, den kommerziellen und wirtschaftlichen Einfluß Brasi­liens – vor allem in Südame...

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