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12.12.2009 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Kein Modell für die Linke

Soziale Marktwirtschaft ist ein Synonym für Kapitalismus. Der Koalitionsvertrag zwischen Union und FDP verrät nicht deren Prinzipien, sondern vollendet sie

Herbert Schui
Linke wünschen sich, daß es sozial zugeht. Wer nicht genau hinsieht, könnte deshalb an der sozialen Marktwirtschaft Gefallen finden, zumal die gegenwärtigen Zustände alles andere als gerecht sind. Haben also die Unionsparteien die Ideale der sozialen Marktwirtschaft verraten, wie derzeit behauptet wird? Nein. Um dieses Mißverständnis zurechtzurücken, lohnt es sich, bei den Begründern jener Lehre wie Walter Eucken, Alfred Müller-Armack oder Ludwig Erhard nachzulesen und dies mit einigen markanten Sätzen des Koalitionsvertrages oder der Kanzlerin zu vergleichen.

Soziale Marktwirtschaft ist ein suggestiver Begriff, er will uns etwas vormachen. Müller-Armack schreibt 1973 in seinen »Wissenschaftlichen Ursprüngen der sozialen Marktwirtschaft«: »Man (hat) es wenigstens im deutschen Sprachbereich wohl mit Recht vermieden, das Wort ›Kapitalismus‹, das emotionsbelastet ist und im übrigen zur Sache wenig sagt, durch den neutraleren Begriff (...) der ...

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