Gegründet 1947 Dienstag, 24. November 2020, Nr. 275
Die junge Welt wird von 2435 GenossInnen herausgegeben
10.12.2009 / Inland / Seite 5

Kein Geld fürs Studium

Fehlende Finanzen sind häufig Grund, nicht zur Uni zu gehen. Gewerkschaft und Studentenwerk fordern BAföG-Reform

Sebastian Thalheim
Das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) baut nur mangelhaft soziale Hürden auf dem Weg an die Hochschule ab. »Merkels Bildungsrepublik Deutschland ist noch nicht in Sicht«. Dies erklärten der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und das Deutsche Studentenwerk auf einer gemeinsamen Pressekonferenz am Mittwoch in Berlin anläßlich des zweiten Bildungsgipfels am 16. Dezember im Bundeskanzleramt.

Ingrid Sehrbrock, stellvertretende Vorsitzende des DGB, kritisierte, daß das BAföG seiner Aufgabe als »Schlüssel für Chancengleichheit im Hochschulsystem« nicht gerecht werde. Laut einer aktuellen Studie des Hochschul-Informationssystems hätte ein Drittel der befragten Abiturienten kein Studium begonnen, da »das Geld dafür fehlt«. Auch den geplanten Ausbau der Studienförderung durch Stipendien und Kredite lehnt Sehrbrock ab. Als Folge dieser Entwicklung seien Studenten zunehmend auf das »Wohlwollen der Geldgeb...

Artikel-Länge: 2831 Zeichen

Dieser Beitrag ist gesperrt und nur für Onlineabonnenten lesbar. Die Tageszeitung junge Welt finanziert sich vor allem aus den Aboeinnahmen. Mit einem Onlineabo tragen Sie dazu bei, das Erscheinen der jungen Welt und ihre Unabhängigkeit zu sichern.

Für Unentschlossene gibt es die Tageszeitung junge Welt auch am Kiosk, für 1,90 € wochentags und 2,30 € am Wochenende. Alle belieferten Verkaufsstellen in Ihrer Nähe finden Sie hier.

Vollen Zugriff auf alle Artikel bietet das Onlineabo. Jetzt bestellen unter www.jungewelt.de/abo.

Unverzichtbar! Jetzt junge Welt stärken.

Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

43,60 Euro/Monat Soli: 55,60 €, ermäßigt: 30,60 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

20,60 Euro/Monat Soli: 27,60 €, ermäßigt: 13,60 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

43,60 Euro/Monat Soli: 55,60 €, ermäßigt: 30,60 €