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10.12.2009 / Inland / Seite 5

Typisch Berlin

Ein Jahr nach Schließung des Flughafens Tempelhof gibt es noch keine systematische Abschätzung der Folgekosten. Klar ist nur: Es wird deutlich teurer als erwartet

Christian Linde
Die Schließung des Flughafens Tempelhof im Oktober 2008 sollte nicht nur den Weg für die Inbetriebnahme des Großflughafens Berlin Brandenburg International ermöglichen. Auch die Sicherheitsrisiken eines innerstädtischen Airports sollten beseitigt und die Lebensqualität der Anwohner verbessert werden. Der Berliner Senat prognostizierte darüber hinaus das Ende der finanziellen Verluste, die der Flughafenbetrieb alljährlich produzierte. Doch allmählich wird deutlich, daß die Befürworter eines »flugfreien Tempelhofs«, an erster Stelle die regierende SPD-Linke-Koalition, der Öffentlichkeit wichtige Informationen vorenthalten haben. So kommen auf die öffentliche Hand jährliche Verpflichtungszahlungen zu, die das in der Vergangenheit von den Flughafenbetreibern erwirtschaftete Defizit bei weitem übertreffen werden.

Zu diesem Schluß kommt die landeseigene Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM). Und die muß es wissen, denn deren Aufsichtsratsvorsitzender ist Fi...

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