27.11.2009 / Inland / Seite 2

»In der Volksküche gab es Linsensuppe«

Beschäftigte des Studentenwerks Berlin legten gestern die Mensa der FU lahm – mit Unterstützung der Studierenden. Ein Gespräch mit Stefan Neumann

Wladek Flakin
Warnstreik an der FU – Stefan Neumann studiert Politikwissenschaft an der Freien Universität (FU) Berlin und ist Sprecher der »AG Arbeitskämpfe«

Warum sind die Beschäftigten des Studentenwerks Berlin in den Warnstreik getreten?

Ver.di hatte zum Warnstreik aufgerufen, weil die Beschäftigten in den vergangenen Jahren auf acht bis zwölf Prozent ihrer Gehälter verzichten mußten. Nun fordert die Tarifkommission eine Lohnerhöhung von 3,1 Prozent und einen Sockelbetrag von 50 Euro. Zusätzlich sollen auch das Ost-West-Gefälle der Löhne abgeschafft, die Ausbildungsvergütungen erhöht und die Leiharbeitsplätze durch Festeinstellungen ersetzt werden.

Wie ist der Streik gelaufen?

Um 11 Uhr, als die Mensa aufmachen sollte, versammelten sich etwas mehr als 100 Beschäftigte des Studentenwerks davor. Insgesamt arbeiten in diesem Unternehmen etwa 900 Menschen, darunter 100 Leiharbeiter, und der Organisierungsgrad ist nicht besonders hoch. Die Beschäftigten stellten S...

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