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23.11.2009 / Inland / Seite 2

»Einheimische Hilfstruppen für die Drecksarbeit«

Kongreß in Tübingen beschäftigte sich mit Tendenzen der Militarisierung. Engere Vernetzung sozialer Bewegungen gefordert. Ein Gespräch mit Jürgen Wagner

Frank Brendle
Jürgen Wagner ist ­Vorstandsmitglied der Informationsstelle Militarisierung (IMI) Tübingen

Eine These des Kongresses der Informationsstelle Militarisierung, der am Wochenende in Tübingen stattfand, lautete, daß sich der Kapitalismus gegen »neue Bedrohungen« rüstet. Was ist damit gemeint?

Das sind zum Teil hausgemachte Probleme. Die Finanz- und Wirtschaftskrise trifft die Länder der Dritten Welt am stärksten. Sie verschärft dort Hunger und Armut und löst entsprechende Hungerrevolten aus. Aus Sicht der kapitalistischen Staaten ist damit Interven­tionsbedarf gegeben, zumal, wenn sich in den ausgebeuteten Länder Systemalternativen herausbilden sollten. Eine Lösung der Armutsproblematik wird ausdrücklich nicht gewollt, weil das die Grundlagen des Kapitalismus gefährden würde. Der nächste Crash wird kommen, und damit auch die nächste Militarisierungswelle.

Heißt das, der Militarismus von heute zeichnet sich weniger durch klassische Eroberungsgelüste aus, sonder...


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