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20.11.2009 / Feminismus / Seite 15

Gefangen in der Armutsfalle

Manuela Schwarzkopf hat eine Untersuchung zur Situation von Alleinerziehenden mit Hartz IV vorgelegt

Mona Grosche
Alleinerziehende haben es in Deutschland am Arbeitsmarkt besonders schwer. 42 Prozent von ihnen sind nach Angaben des Deutschen Gewerkschaftsbundes auf Hartz IV angewiesen. Ihr Bedarf an finanziellen Hilfeleistungen ist somit größer als der jeder anderen Bevölkerungsgruppe.

Eigentlich sollten sie die Gewinner sein, als das »Vierte Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt«, kurz »Hartz IV« genannt, am 1. Januar 2005 in Kraft trat. Zumindest nach Auffassung des Bundesfami­lienministeriums, das im Vorfeld prognostizierte, daß die »Mehrzahl von ihnen (…) künftig mehr Geld in der Hand haben wird«. Dort versprach man 2004 außerdem: »Die Vermittlungschancen am Arbeitsmarkt werden steigen. Fallmanager und Fallmanagerinnen sollen sich auch um die Vermittlung von Kinderbetreuung kümmern«. Doch können die Alleinerziehenden in Deutschland – mehr als 90 Prozent sind Frauen – tatsächlich von einer Arbeitsmarktreform profitieren, die die A...

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