Gegründet 1947 Sa. / So., 23. / 24. Februar 2019, Nr. 46
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30.10.1999 / Wochenendbeilage / Seite 0 (Beilage)

Indiens »Amma«

Vor 15 Jahren fiel Indira Gandhi einem Attentat zum Opfer

Hilmar König, Neu-Delhi

»Indira ist tot. Die Nation ist verwaist.« »Unsere Jeanne d'Arc«. »Das Ende einer Ära«.

So lauteten vor 15 Jahren Schlagzeilen der indischen Presse, nachdem am 31. Oktober 1984 die »Mutter der Nation« von zwei Leibwächtern niedergemetzelt worden war. Beant Singh und Satwant Singh, beide der religiösen Minderheit der Sikhs angehörend, hatten die Ministerpräsidentin mit 16 Schüssen aus ihren automatischen Waffen durchsiebt. Eine der profiliertesten Politikerinnen des Jahrhunderts lebte nicht mehr. Wir, drei in Indien akkreditierte DDR-Korrespondenten, saßen fassungslos vor dem Radio. (Foto: Indira Gandhis Leiche wurde nach hinduistischem Ritual verbrannt)

Nur fünf Tage war es her, daß uns Indira Gandhi zu einem Interview in ihrem Büro auf dem Raisina-Hügel empfangen hatte. Es war unsere erste und einzige Gelegenheit, ihr die Hand zu geben. Wir überreichten ihr einen Strauß von 35 Rosen - die DDR war gerade 35 geworden - und einige Schallplatten mit Mo...

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