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07.11.2009 / Schwerpunkt / Seite 3

Bildungsungerechtigkeit als Programm

Mehr Wettbewerb, mehr Eigenverantwortung, mehr Elitenförderung an Schulen und Universitäten – die neue Bundesregierung droht, die soziale Diskriminierung weiter zu verschärfen

Ralf Wurzbacher
Was eigentlich führt die neue Bundesregierung in puncto Bildungspolitik im Schilde? Nur das Allerbeste – zumindest soll das die Präambel des Koalitionsvertrags von Union und FDP weismachen. Darin ist von »fairen Startchancen für alle Kinder« die Rede, von »höheren Bildungsinvestitionen«, davon, daß Bildung »keine Frage der Herkunft und des Einkommens« sein dürfe. »Wir sagen der Bildungsarmut den Kampf an«, liest man weiter im Vorspann zum Kapitel »Bildungsrepublik Deutschland«, das in der Vision eines Bildungssystems gipfelt »mit den besten Kindertagesstätten, den besten Schulen und Berufsschulen sowie den besten Hochschulen und Forschungseinrichtungen«.

Der Bekenntnisreichtum steht jedoch in krassem Mißverhältnis zu den geplanten bildungspolitischen Maßnahmen der Koalitionäre. Die auf dürftigen acht Seiten gemachten Ausführungen bleiben über weite Strecken vage und nichtssagend. Und dort, wo es konkreter wird, zielen die Vorhaben auf das Gegenteil...

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