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04.11.2009 / Antifa / Seite 15

Kampf um die Krieger

Bericht einer konservativen Stiftung zeigt, wie die rassistische British National Party ihren Einfluß auf die Streitkräfte ausdehnen will

Christian Bunke
Der Auftritt sorgte für Empörung. Vergangene Woche nahm der Vorsitzende der extrem rechten British National Party (BNP), Nick Griffin, an der Diskus­sionssendung Question Time der britischen BBC teil. Griffin ist seit den Europawahlen im Juni einer von zwei BNP-Europaabgeordneten in Strasbourg und darf daher aus Sicht der BBC vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen nicht boykottiert werden. Nicht alle sahen das so. Vor dem Gebäude des staatlich finanzierten Senders in London protestierten Hunderte Demonstranten gegen die Einladung an den Neonazi. Es kam zu Zusammenstößen mit der Polizei.

Im Studio beschränkte man sich auf die verbale Auseinandersetzungen. »Unser Land hat im Zweiten Weltkrieg für Demokratie und gegen Faschismus gekämpft«, betonte Justizminister Jack Straw. Doch Griffin konterte trocken: Sein Vater habe gegen die Nazis gekämpft, während Straws Vater, zu der Zeit als Kriegsverweigerer im Gefängnis gesessen habe. Der Zweite Weltkrieg ist eines ...

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