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02.11.2009 / Thema / Seite 10

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Geschichte. Am 2. November 1944 räumte die Wehrmacht Griechenland mit Brandschatzung und Mord. Die BRD weigert sich bis heute, Entschädigungen zu zahlen

Martin Seckendorf
Die Rote Armee begann am 20. August 1944 zwischen Dnjestr und Pruth eine spektakuläre Offensive gegen die deutsche Heeresgruppe Südukraine. Binnen weniger Tage wurde der als äußerst kampfstark eingeschätzte strategische Großverband der Wehrmacht aufgerieben (siehe jW-Thema vom 19.8.2009). Das gesamte deutsche Herrschaftssystem in Südosteuropa geriet in kurzer Zeit ins Wanken. Die Verbündeten Deutschlands, Rumänien und Bulga­rien, erklärten dem Nazireich den Krieg. Die bis dahin geschlossene Frontlinie vom Oberlauf des Dnjestr bis nach Kreta wurde aufgerissen. Es entstanden strategische Lücken, die oft mehrere hundert Kilometer breit waren und für die kein deutscher Verband zur Verfügung stand.

Für die Sowjetarmee war der Weg in den Richtungen Belgrad sowie Budapest/Wien geöffnet. Den auf dem Balkan stehenden deutschen Heeresgruppen E und F mit zusammen mehr als 30 Divisionen und Kollaborationseinheiten in Stärke von über 200 000 Mann drohte die Einschlie...

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