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21.10.1999 / Ansichten / Seite 0

Wird Indiens Armen noch mehr aufgebürdet?

jW sprach mit Harkishan Singh Surjeet, Generalsekretär der KPI (Marxistisch)

F: Premier Atal Bihari Vajpayee bemüht sich, die neue indische Regierung als weltlich und nicht religiös orientiert zu präsentieren. Wie würden Sie die Regierung charakterisieren?

Sie hat sich im Wesen nicht geändert. Den Ton geben nach wie vor die religiösen Fundamentalisten vom Schlage des Hindu-Freiwilligenverbandes RSS an. Dessen gesamte Philosophie beruht auf dem sogenannten Hindutva-Konzept. Es akzeptiert nur eine Kultur, die hinduistische. Die religiösen Minderheiten negiert sie. Dabei haben wir 14 Prozent Moslems, 2,5 Prozent Christen und zwei Prozent Sikhs. Das sind fast 200 Millionen Inder, die man nicht einfach unter den Teppich kehren kann. Auch das sind nach der Verfassung gleichberechtigte Bürger unseres Landes. (Foto: unser Gesprächspartner)

Der RSS ist eine faschistische Organisation mit militärischer Disziplin. Er verfügt über Frauen-, Jugend- und Kinderverbände, und er wirkt auch in die Gewerkschaften hinein. Sein Anhang ist in den letzten...

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