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05.10.2009 / Feuilleton / Seite 12

Liebe schimmert grau

Zwischen Supermarktregalen: Der Kinofilm »Gigante«

Ina Bösecke
Seit Emmely, der fristlos gekündigten Kaiser’s-Kassiererin aus Berlin, und dem »Kassensturz«-Tatort weiß man, was Angestellte im Supermarkt zu erleiden haben. »Willkommen in der Hölle«, begrüßte der neue Gebietsleiter im Sonntagskrimi seine Angestellten. Es war nicht ironisch gemeint. Sein Vorgänger hatte die Kassiererinnen und Regal-Auffüllerinen regelmäßig zusammengebrüllt und mit Waren beworfen. Dafür wurde er dann wenigstens ermordet.

Auch der in der Hauptstadt von Uruguay spielende Film »Gigante« des Argentiniers Adrián Biniez hat einen Supermarkt als Handlungsort. Wie überall schikaniert man die Mitarbeiter, überwacht sie, gibt ihnen zu wenig Geld. »Ich habe keine Nachforschungen angestellt, was den sozialen Aspekt des Films anlangt« sagt Biniez. »Der Film sollte von Figuren aus der Arbeiterschicht erzählen. Ich stamme selbst aus einer Familie, die der Arbeiterschicht angehört und so schien mir dies das natürlichste Milieu zu sein, um die Ges...

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