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23.09.2009 / Ausland / Seite 7

Hochprozentiges

US-Forschungsprojekt veröffentlicht Studie zur Meinungslage im Iran. Starke Werte für Präsident Ahmadinedschad

Jürgen Cain-Külbel
Bei der jährlichen Militärparade in Teheran hat der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad das Ausland vor Angriffen auf sein Land gewarnt. Zugleich forderte er in einer Rede am Dienstag die Besatzungsmächte in Irans Nachbarländern Irak und Afghanistan auf, ihre Truppen abzuziehen. »Ich rate Euch, in Eure eigenen Länder zurückzukehren und die hohen Militärausgaben zu nutzen, um die Probleme Eurer Völker zu lösen«, sagte er. Die Menschen im Irak und in Afghanistan stünden den ausländischen Truppen in ihrem Land feindlich gegenüber, und es sei »unmöglich«, daß ausländische Truppen dauerhaft Stützpunkte in der Region unterhielten.

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Zuvor hatte eine am Wochenende veröffentliche Studie über die Stimmung im Iran dem Präsidenten überraschend gute Werte bescheinigt. Erstellt worden war die Arbeit von World Public Opinion (WPO), ein Projekt des international angesehenen Program on International Policy Attitudes (PIPA) der US-Universität Maryl...

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