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22.09.2009 / Ausland / Seite 8

»Einige Kinder fand man in Roms Kanalisation wieder«

»Zuflucht« in Italien nach Schließung des Flüchtlingslager im griechischen Patras. Europa verschärft weiter die Ausländergesetze. Gespräch mit Karl Kopp

Gitta Düperthal
Karl Kopp ist Europareferent von Pro Asyl und Vorstandsmitglied des Europäischen Flüchtlingsrates ECRE

Spanien hat die Ausländergesetze verschärft, Frankreich will das Flüchtlingscamp in Calais schließen. Europas Grenzen sind kaum noch zu überwinden – warum schikaniert man die wenigen Flüchtlinge, die es dennoch geschafft haben?

Es geht um eine konsequente Abwehrpolitik. An den Außengrenzen finden täglich schwere Menschenrechtsverletzungen statt, völkerrechtswidrige Zurückweisungen auf hoher See häufen sich. Italien hat seit Mitte Mai über 1000 Flüchtlinge in libysche Internierungslager zurückverfrachtet –aber Europa schweigt. Überlebende Bootsflüchtlinge werden entlang der europäischen Küsten meist unter erbärmlichen Bedingungen inhaftiert. Auf verzweifelter Suche nach einem Asylland droht Schutzsuchenden die Rückschiebung in dasjenige EU-Land, über das sie nach Europa eingereist sind. So sieht es die europäische Asylzuständigkeitsregelung vo...

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