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16.09.2009 / Inland / Seite 5

Opel-Betriebsrat will kämpfen

Franz fordert Kurzarbeit, um Schließung belgischer Fabrik zu verhindern

Herbert Wulff
Die Betriebsräte des Autobauers Opel wollen bei den anstehenden Verhandlungen mit dem Management über Personalabbau und Lohnkürzungen auf ihrer Forderung bestehen, daß keines der Werke in Europa geschlossen wird. Das bekräftigte Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz am Dienstag am Rande der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt am Main. Zugleich forderte er einen Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen sowie eine »gerechte Lastenverteilung« zwischen den europäi­schen Werken.

Die vom neuen Opel-Eigentümer Magna angekündigte Vernichtung von europaweit 10500 Arbeitsplätzen, davon gut 4000 in Deutschland, sei noch nicht in Stein gemeißelt, betonte Franz. »Das sind Planzahlen. Was als Ergebnis rauskommt, werden wir sehen. Notfalls streiten wir uns mit Magna und den anderen Investoren.« Auch die angekündigte Stillegung des Opel-Werks im belgischen Antwerpen, in dem 2580 Beschäftigte den Astra montieren, will der Betriebsrat nicht akzeptieren. ...

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