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15.09.2009 / Schwerpunkt / Seite 3

Unmut über deutsche Lösung bei Opel

Europäische Politiker und Gewerkschafter fordern Erhalt der Standorte in ihren Ländern

Herbert Wulff
Die »Rettung« des deutschen Autobauers Opel besteht aus Lohnkürzungen, Arbeitsplatzvernichtung und voraussichtlich auch Werksschließungen. Besonders betroffen von den Abbauplänen des neuen Mehrheitseigners Magna sind die ehemaligen General-Motors-Fabriken in Belgien, Großbritannien, Polen und Spanien. Entsprechend laut ist hier die Kritik von Gewerkschaftern und Politikern, die bei der Europäischen Union auf eine Überprüfung der deutschen Hilfsgelder an den Konzern drängen. Eine Entscheidung darüber werde voraussichtlich erst in einigen Wochen fallen, so ein Sprecher der EU-Kommission am Montag.

Belgiens Außenminister Yves Leterme hat Agenturberichten zufolge gefordert, die europäischen Regeln für staatliche Hilfe an Unternehmen müßten im Fall von Opel »strikt eingehalten« werden. Leterme protestierte beim deutschen Wirtschaftsstaatssekretär Bernd Pfaffenbach dagegen, daß er nicht zu einem am heutigen Dienstag stattfindenden Treffen eingeladen worden sei...

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