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12.09.2009 / Ausland / Seite 7

Düstere Geheimnisse

Kambodschas Premier will keine weiteren Prozesse vor dem Rote-Khmer-Tribunal. Aber das Gericht ermittelt weiter

Thomas Berger
Kambodschas Premier Hun Sen ist aufgebracht. Einmal mehr hat er in scharfen Worten davor gewarnt, die Strafverfolgung ehemals ranghoher Vertreter der Diktatur der Roten Khmer auszudehnen. Genau dies hat jetzt aber eine Kammer des Sondergerichtshofes beschlossen, vor dem bisher fünf Personen angeklagt sind. Das Tribunal hat mit seiner Entscheidung grundsätzlich den Weg für zusätzliche Ermittlungen freigemacht. Wie viele weitere Anklagen es geben könnte, steht noch nicht fest. Unbestätigte Angaben sprechen von 32, unter anderem in der englischsprachigen Phnom Penh Post ist von dieser Zahl die Rede.

Der Gerichtsbeschluß ist ein verspäteter Triumph des internationalen Chefanklägers Robert Petit, der kurz zuvor zurückgetreten war. Immer wieder hatte er Vorstöße in diese Richtung unternommen, aber schon bei seiner eigenen Kollegin auf Granit gebissen. Denn Chea Leang, die einheimische Staatsanwältin, verteidigte die Regierungslinie. Daß auch die Kambodschaner ...

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