03.09.2009 / Inland / Seite 4

Staatsanwaltschaft konstruiert Vorwürfe

Berliner Jugendliche wegen angeblicher Molotowcocktailwürfe am 1. Mai angeklagt. Antifa kritisiert Medien

Markus Bernhardt
Vor dem Berliner Landgericht hat am Dienstag ein Prozeß gegen zwei Jugendliche begonnen, denen seitens der Staatsanwaltschaft versuchter Mord zur Last gelegt wird. Yunus K. und Rigo B. sollen im Anschluß an die diesjährige »Revolutionäre 1. Mai«-Demonstration in Berlin versucht haben, mit »gemeingefährlichen Mitteln einen Menschen zu töten«, heißt es in der Anklageschrift. So sollen die 17 und 19 Jahre alten Tatverdächtigen am Abend des 1. Mai einen Molotowcocktail entzündet und ihn auf Polizeibeamte geschleudert haben. Eine junge Frau soll dabei von tropfender brennender Flüssigkeit getroffen worden sein und sich Brandverletzungen zugezogen haben. Die Flammen hätten jedoch von Passanten gelöscht werden können. Die beiden Jugendlichen, die nach der Demonstration auf dem Weg zu einer Bank waren, wurden plötzlich von Polizeibeamten festgenommen. Seit...

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