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03.09.2009 / Inland / Seite 8

»Es ist klar, daß unser Protest anhält«

Umweltschützer bleiben hartnäckig: Weiter Proteste gegen den Landebahnbau im Kelsterbacher Forst. Ein Gespräch mit Alexander Gerschner

Gitta Düperthal
Alexander Gerschner ist Umweltaktivist bei Robin Wood

Für den Bau der Nordwestlandebahn am Flughafen Frankfurt/Main wird seit Dienstag wieder Wald abgeholzt. Pünktlich am 1. September nach der gesetzlich geschützten Brut- und Aufzuchtperiode hat der Flughafenbetreiber Fraport wieder zu roden begonnen. Geht auch der Widerstand dagegen weiter?

Selbstverständlich! Die Landebahn ist noch nicht gebaut; zudem plant Fraport nach der Fertigstellung weitere Projekte. Es gibt bereits Entwürfe für eine Südbahn. Deshalb ist klar, daß unser Protest anhält. Am Wochenende sind drei Aktivistinnen von Robin Wood auf zwei Kiefern im Rodungsgebiet geklettert und haben sie zwei Tage lang besetzt gehalten. Mit Plattform, Schlafsack, Isomatten mit allem, was dazugehört. Sie protestierten gegen die beginnenden Rodungen, aber auch gegen anlaufende Repressionen gegen Waldbesetzer. Knapp 40 Anzeigen, Klagen und sonstige juristische Vorgänge richten sich gegen Aktivisten. Wir sehen...

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