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29.08.2009 / Schwerpunkt / Seite 3

Pragmatischer Umgang

Deutsche Friedensbewegung: Wenig Masse, neue Qualität. Eine Bilanz zum bevorstehenden Weltfriedens- und Antikriegstag

Frank Brendle
Zum 70. Jahrestag des deutschen Überfalls auf Polen am 1. September zeigt sich die Friedensbewegung auf den ersten Blick gut aufgestellt: Über 200 Veranstaltungen in der BRD verzeichnet allein der Terminkalender des Netzwerkes Friedenskooperative. Antikriegsgruppen verweisen darauf, daß zwei Drittel der Bevölkerung den Rückzug der Bundeswehr aus Afghanistan fordern. Allerdings hat die Friedensbewegung ein Problem damit, diese Mehrheit auch zu mobilisieren. Zwar konnten gegen den NATO-Gipfel im Frühjahr Tausende auf die Straße gebracht werden, aber ansonsten würden Aktionen der Friedensbewegung eher »wohlwollend zur Kenntnis genommen« als aktiv unterstützt, erklärte Monty Schädel, Geschäftsführer der DFG-VK, gegenüber junge Welt.

Dennoch sieht Reiner Schmidt von »Bundeswehr wegtreten« eine »neue Qualität« in der antimilitaristischen Bewegung: In Form einer Zunahme von Aktionen zivilen Ungehorsams bis hin zu »direkten Abrüstungsaktionen«. Die Homepage von ...

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