26.08.2009 / Schwerpunkt / Seite 3

Düsterer UN-Report

Hintergrund

William Fisher (IPS)
Die Menschenrechtslage im besetzten Irak ist äußerst düster. Ein UN-Bericht warnt unter anderem vor Folter in überfüllten Gefängnissen und Übergriffen auf Christen und Frauen. Die Kritik gilt auch für die autonomen kurdischen Regionen im Norden des Landes. »Die Sicherheitslage kann sich ohne signifikante Schritte zum Schutz der Menschenrechte, zur Stärkung der Rechtsstaatlichkeit und zum Kampf gegen die Straflosigkeit nicht verbessern«, lautet das Fazit des Reports, den die UN-Hilfsmission im Irak (UNAMI) mit Unterstützung der UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay, für die zweite Jahreshälfte 2008 erstellte. Demnach saßen im Dezember vergangenen Jahres 26249 Menschen in Gefängnissen unter irakischer Kontrolle und 15058 Häftlinge in Anstalten unter der Auf...

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