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25.08.2009 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Entscheidende Schlacht

Südkoreas Regierung versucht, linke Lehrergewerkschaft KTU zu zerschlagen.Untertanengeist soll wieder in Schulen einziehen

Raoul Rigault
In Südkorea sorgen gegenwärtig zwei Unterschriftensammlungen der Korean Teachers and Education Workers Union (KTU) für eine beispiellose Repressionswelle der rechten Regierung von Staatspräsident Lee Myung Bak. Das Vergehen der linken Lehrergewerkschaft, die zum Gewerkschaftsbund KCTU gehört: Sie hatte Mitte Juni eine von 17147 Beschäftigten unterzeichnete Petition veröffentlicht, in der die jüngsten Maßnahmen zur Förderung von Privatschulen, Schulautonomie bzw. die Benachteiligung von Arbeiterkindern kritisiert und mehr Demokratie und ein sozialer Dialog im Bildungswesen gefordert werden.

Die Reaktion des Adressaten war alles andere als dialogorientiert. Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Technologie verhängte gegen 89 führende KTU-Funktionäre, darunter die zehn Mitglieder des Zentralkomitees sowie der Gewerkschaftsvorsitzende Jeong Jin Hoo, Berufsverbote. Zur Begründung dienen der Artikel 66 des National Civil Servants Law, der kollektive Ak...

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