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24.08.2009 / Schwerpunkt / Seite 3

Der Mann, über den man nicht spricht

BKA-Spitzenbeamter Gerhard Boeden machte trotz »Fahndungspannen« bei RAF-Ermittlungen Karriere

Marcus Klöckner
Er war Leiter der Abteilung »Terrorismus« des Bundeskriminalamtes, er war der Vizepräsident des BKA und schließlich von 1987–1991 Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz: Gerhard Boeden, mittlerweile 84 Jahre alt, ist eine zentrale Person im Mordfall Buback. Doch über ihn wird kaum gesprochen. Boeden war es, der in der Tagesschau vom 8. April 1977, also einen Tag nach der Erschießung des Generalbundesanwalts, auf die Bemerkung des Reporters nach einer Frau auf dem Soziussitz des Motorrades, sagte: »Nun, wenn Sie sich die Fahndungsfotos, die wir heute veröffentlicht haben [von Folkerts, Klar, Sonnenberg], ansehen, dann kann man nicht ausschließen, daß einer dieser drei Beteiligten so aussieht wie eine Frau.« Es war diese Aussage, die die These von der Tatbeteiligung einer Frau in den Me­dien ausschaltete.

Michael Buback sc...

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