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20.08.2009 / Inland / Seite 2

Raus aus Afghanistan

Linke-Chef fordert Truppenabzug. Taliban greifen vor Wahl symbolträchtig Kabul an

Rüdiger Göbel
Mit scharfen Worten hat Linke-Chef Oskar Lafontaine den scheidenden SPD-Fraktionsvorsitzenden Peter Struck für seine »Durchhalteparolen zum Bundeswehreinsatz in Afghanistan« kritisiert. Der frühere Verteidigungsminister hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgefordert, sich deutlicher zum Kampfeinsatz am Hindukusch zu bekennen. »Die Lage in Afghanistan vor den Wahlen wird immer desolater und kritischer. Es gibt mehr Opfer in der Zivilbevölkerung als je zuvor. Der Kriegseinsatz der Bundeswehr in Afghanistan führt zu einem weiteren Erstarken der Taliban und holt den Terror ins eigene Land«, erklärte Lafontaine am Mittwoch. »Wenn nun selbst bei Abgeordneten von CSU, CDU und FDP, darunter der frühere Verteidigungsminister Volker Rühe, langsam die Erkenntnis wächst, daß der Krieg in Afghanistan nicht zu gewinnen ist, sollte die SPD-Führung endlich begreifen, wie weit sie sich mit ihrem sturen Festhalten am Kriegseinsatz von der Politik Willy Brandts entf...

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