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20.08.2009 / Inland / Seite 5

Staatsvertrag soll Muslime anerkennen

Bremen: Islamische Religionsgemeinschaft will offizielle Gleichstellung mit christlichen Kirchen. Auch Linke schließen sich der Forderung an

Claudia Wangerin
In Bremen haben am Mittwoch Gespräche zwischen dem Senat und den muslimischen Gemeinden über einen Staatsvertrag begonnen. Die beteiligten Muslime wollen in der Hansestadt offiziell als Religionsgemeinschaft anerkannt werden. Dies wäre aus Sicht des Dachverbandes »Schura – islamische Religionsgemeinschaft e.V.« eine angemessene Aufwertung der in den Moscheen geleisteten Arbeit. An dem Treffen mit Vertretern des Verbandes nahm Regierungschef und Kirchensenator Jens Böhrnsen (SPD) teil. Allerdings nicht mit dem erklärten Ziel, einen Staatsvertrag auszuhandeln. Er wolle erst über Inhalte und Möglichkeiten reden, die Kontakte weiter zu intensivieren, meldete Radio Bremen am Vormittag.

Schura hat rund 40000 Mitglieder und vertritt nach eigenen Angaben rund 70 Prozent der organisierten Muslime in Bremen. Bisher gilt Schura nur als Verein ohne besondere Rechtsstellung. Das hat die Organisation mit Konfessionslosenverbänden gemeinsam. Die al...

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