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19.08.2009 / Inland / Seite 5

Chance für Werften

Nach Übernahme durch russischen Investor keimt in Wismar und Rostock-Warnemünde Hoffnung. Hälfte der 2500 Beschäftigten könnte dennoch ihren Job verlieren

Herbert Wulff
Nach dem Verkauf der insolventen Wadan-Werften in Wismar und Rostock-Warnemünde an einen russischen Investor besteht unter den Beschäftigten wieder Hoffnung. Der ehemalige Energieminister Rußlands, Igor Jussufow, der die Werften rückwirkend zum 15. August für 40,5 Millionen Euro übernommen hat, will allerdings nur den Erhalt knapp der Hälfte der insgesamt 2500 Arbeitsplätze garantieren. Gewerkschaft und Betriebsrat hoffen dennoch darauf, daß allen Werftarbeitern, von denen der Großteil schon in einer »Transfergesellschaft« ist, eine Perspektive geboten werden kann.

»Wir haben den Eindruck, daß der Investor ein vernünftiges Konzept und ein ernsthaftes Interesse daran hat, hier langfristig etwas aufzubauen«, erklärte Heiko Messerschmidt vom IG-Metall-Bezirk Küste am Dienstag auf jW-Nachfrage. Am Montag abend war der Verkauf der traditionsreichen Werften an Jussufow besiegelt worden. Zuvor hatte die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns, bei der das Unter...

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