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18.08.2009 / Inland / Seite 2

»Das war eine Falschmeldung der FAZ«

Die Linke will weiterhin als stärkere Partei in Koalition mit SPD den Regierungschef stellen. Gespräch mit Oskar Lafontaine

Peter Wolter
Oskar Lafontaine ist Vorsitzender sowohl der Linkspartei als auch ihrer Bundestagsfraktion

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) berichtete am gestrigen Montag, Sie seien bereit, nach der Landtagswahl am 30. August in einer eventuellen Koalition mit der SPD auf den Posten des Ministerpräsidenten im Saarland zu verzichten, selbst wenn Ihre Partei mehr Stimmen bekomme. Stimmt das?

Das war eine Falschmeldung, die FAZ wird das korrigieren. Für meine Partei gilt nach wie vor: In einer Koalitionsregierung stellt diejenige Partei den Ministerpräsidenten, die die meisten Wählerstimmen hat.

Auch in Thüringen, wo am selben Tag gewählt wird, wäre eine Koalition von SPD und Linkspartei denkbar. Gilt Ihre Aussage auch für dieses Bundesland?

Das gilt auch für Thüringen, dieser Grundsatz ist in der Parteiführung unstrittig.

Aber es geht doch in beiden Bundesländern darum, eine rechte Regierung abzulösen. Würde nicht das Beharren Ihrer Partei, im Koalitionsfall den Re...


Artikel-Länge: 4340 Zeichen

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