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18.08.2009 / Ausland / Seite 8

»Entwicklungshilfe wird militärisch mißbraucht«

Sicherheitslage in Afghanistan wird immer schlechter. Welthungerhilfe will ihren Einsatz überdenken. Gespräch mit Wolfgang Jamann

Ralf Wurzbacher
Wolfgang Jamann ist Generalsekretär der Welthungerhilfe

Sie haben sich in einem Gastbeitrag für die Bild-Zeitung vom Sonntag kritisch zum Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr geäußert. Was läuft in Ihren Augen schief?

Das größte Problem besteht in der Vermischung von zivil-humanitärem und militärischem Mandat. Wir haben die Erfahrung gemacht, daß dieser Ansatz die Arbeit aller Hilfsorganisationen erschwert und zum Teil auch erhebliche Gefahren für unsere Mitarbeiter heraufbeschwört. Die Bundesregierung tut noch immer so, als wären die deutschen Soldaten zuallererst als Entwicklungshelfer im Einsatz. Die sogenannten Wiederaufbauteams, die militärisch dominiert sind, wecken aber Erwartungen in der Bevölkerung, die wir dann als zivile Helfer einlösen müssen. Wenn das nicht klappt, geraten auch wir ins Fadenkreuz.

Wie verlustreich ist der Krieg für die Hilfsorganisationen?

Allein im Juli gab es 23 Sicherheitsvorfälle, die zivile Helfer betrafen, fünf kamen dabe...

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