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18.08.2009 / Inland / Seite 5

Behörde rückt mit Fotos aus

Verdacht auf Scheinehe: In Frankfurt am Main durchkämmen Zivilpolizisten Umfeld eines Algeriers

Gitta Düperthal
Meine Nachbarn müssen gedacht haben, ich sei ein Schwerverbrecher oder Terrorist.« Salem M. ist erschüttert. Zwei Zivilpolizisten klingelten in der vergangenen Woche bei allen Nachbarn in seinem Wohnhaus im Frankfurter Stadtteil Hausen und zeigten ein Foto von ihm. Ob dieser Mann hier wohne, wollten sie wissen. Wenige Wochen zuvor hatten Polizisten vor seiner eigenen Wohnungstür gestanden. »Das war mir noch lieber als das Schnüffeln bei meinen Nachbarn«, berichtete der Algerier. Aber selbst seine Frau mache sich langsam Sorgen.

Salem M. und Yildiz A., deutsche Staatsbürgerin türkischer Herkunft, hatten im September 2008 in Spanien geheiratet und dort einen Wohnsitz gehabt. Im Oktober waren sie nach Deutschland gezogen, und hatten sich dort ordnungsgemäß angemeldet. Salem M. hatte seinen Aufenthalt in der Ausländerbehörde beantragt – bekam jedoch statt der üblichen auf drei Jahre befristeten Erlaubnis nur eine sogenannte vorläufige Fiktionsbescheini...

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