17.08.2009 / Titel / Seite 1

100 zu eins für die NATO

Knut Mellenthin
Angesichts steigender Verluste auf beiden Seiten und vor allem in der Bevölkerung hat NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen am Wochenende die Entschlossenheit der westlichen Kriegsallianz bekräftigt, um jeden Preis und auf unabsehbare Zeit in Afghanistan zu bleiben. Die Niederschlagung der Aufstandsbewegung sei »von entscheidender Bedeutung für die Sicherheit« aller 42 Staaten, die dort militärisch präsent sind. Darunter ist auch Deutschland mit 3900 Soldaten.

Der afghanischen Bevölkerung, deren Land schon seit 30 Jahren ununterbrochen Kriegsschauplatz ist, soll auch künftig nichts erspart bleiben. General David Richards, der Ende des Monats die Leitung der britischen Armee übernimmt, sagte am 10. August in einem Interview mit der Times voraus, daß Großbritannien noch 30 bis 40 Jahre in Afghanistan aktiv sein wird. Den Zeitraum, in dem ausländische Truppen im Land bleiben, schätzte er allerdings auf »nur« 15 bis 20 Jahre. Der deutsche Verteidigungsm...

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