Der Schwarze Kanal
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05.08.2009 / Schwerpunkt / Seite 3

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In Bulgarien wurde eine Linkspartei nach deutschem Vorbild gegründet

Uwe Hiksch
Niedrigste Löhne, Massenarmut, Perspektivlosigkeit, hohe Auswanderungsraten, unverschämt protzender Reichtum, Verflechtung von Politik und Unterwelt, Korruption – seit zwei Jahrzehnten bestimmt diese Mischung das Bild Bulgariens. Seit 1989 wurden in dem Balkanland Parteien in die Regierung gewählt, die jeweils mit großen Versprechungen Hoffnungen weckten, um in kürzester Zeit nur Enttäuschung zu produzieren. So siegte 2001 die neoliberale »Nationale Bewegung Simon II.« (NDSW) um den früheren bulgarischen Zaren gleichen Namens, 2005 die »Union der demokratischen Kräfte« (SDS) und bei den Wahlen vor wenigen Wochen die rechte liberale Partei »Bürger für eine europäische Entwicklung Bulgariens« (GERB). Auch die Bulgarische Sozialistische Partei (BSP), die Nachfolgepartei der bis 1989 regierenden Bulgarischen Kommunistischen Partei (BKP), erklärte regelmäßig, sie wolle Armut und Korruption bekämpfen, die Mindestrenten erhöhen, und das allgemeine Lebensni...

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