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03.08.2009 / Inland / Seite 2

»Ich verstehe diesen Aufschrei nicht«

Ver.di München wurde zu Unrecht kritisiert: Satzung der Gewerkschaft sieht Engagement gegen Krieg und Militärspektakel vor. Gespräch mit Orhan Akman

Claudia Wangerin
Orhan Akman ist hauptamtlicher Sekretär der Gewerkschaft ver.di im Fachbereich Handel sowie Stadtrat der Partei Die Linke in München

Der ver.di-Bezirksvorstand München wurde für seinen Protest gegen das öffentliche Treuegelöbnis der Bundeswehr am 30. Juli nicht nur von der CSU hart angegriffen, sondern auch von Bayerns DGB-Chef Fritz Schösser kritisiert. Es heißt, so etwas gehöre nicht zu den Aufgaben einer Gewerkschaft. Wie begründen Sie Ihr Engagement?

Wenn wir unsere Satzung ernst nehmen, können und sollen wir uns da gar nicht heraushalten. Unter »Zweck, Aufgaben und Ziele« im Paragraph 5 verpflichtet sich ver.di, »in Zusammenarbeit mit den internationalen Gewerkschaftsverbänden für ein friedliches Zusammenleben einzutreten«. Außerdem: für die Wahrung und Verwirklichung der Menschenrechte, die Achtung der Menschenwürde, den Schutz der Umwelt und eine sozial gerechte Weltordnung. Zur Erreichung dieser Ziele verpflichtet uns die Satzung wörtlich »zur Aus...

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