01.08.2009 / Feuilleton / Seite 13

Unterwegs zu den Sternen

Franziska Kleiner über das, was von der DDR übrig blieb: ein unterhaltsamer Band nicht nur für Ostalgiker

Thomas Behlert
Der Untergang der DDR ist bis heute ein Segen für Wirtschaft, Politik und Kultur des einvernehmenden Staates, sprich: Deutschland. Wenn die Parteien mal wieder gar nicht weiter wissen und der ostdeutsche Bürger, mittlerweile halbwegs mündig geworden, auf sein Recht pocht, kommt von irgendwoher ein Staatssicherheitsmännlein und versucht mit allen unwürdigen Mitteln vom Elend der jetzigen Situation abzulenken. Oder man faselt etwas von erlangter Freiheit, stabiler Währung und dem Mehrparteiensystem. Aber mittlerweile kann der Ostdeutsche nur noch zwischen Pest und Krebsschaden wählen oder sogar zwischen Kleingeistern und verdrehten Schwulen, die die Situation verkennen. Kulturell hat der Ostdeutsche viel zu leiden, denn mittlerweile wird hier nur noch gewildert und ordentlich Mist produziert. Immer mal wieder wird an Biermann erinnert, der bis jetzt nicht verzeihen kann, daß Partei und Regierung der DDR seinen Singsang durchschaut hatten und das Volk vor sc...

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