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29.07.2009 / Ausland / Seite 7

30 Tage danach

Honduras: Putschistengeneral auf Truppenbesuch an der Grenze zu Nicaragua. Tausende Menschen festgehalten

André Scheer
Einen Monat nach dem Sturz des honduranischen Präsidenten Manuel Zelaya durch das Militär ist in dem mittelamerikanischen Land kein Ende der Krise abzusehen. Während die Anhänger Zelayas ihre Protestaktionen fortsetzen und Zelaya selbst in Nicaragua nur wenige Meter von der honduranischen Grenze entfernt auf eine Gelegenheit wartet, in sein Land zurückzukehren, greift das Regime der Putschisten immer offener zu gewaltsamer Repression, um die Proteste zu ersticken.

Hilfsgüter gesammelt

Allein in der Grenzregion zu Nicaragua wurden 5000 Soldaten und 2000 Polizisten zusammengezogen. Sie sollen verhindern, daß Tausende Demonstranten bis zum Grenzort Las Manos vordringen können, wo Zelaya eine Zeltstadt errichtet hat. Erst am Montag gelang es einem Konvoi des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), mehrere hundert Menschen, die seit Samstag im Grenzort El Paraíso zwischen den Straßensperren festsitzen, mit Lebensmitteln und Trinkwasser zu versorgen. D...

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