27.07.2009 / Inland / Seite 4

Überflüssige Atomkraftwerke

Weitere Störfälle sorgen für Abschalten von AKW. Acht von 17 Meilern vom Netz. Keine Versorgungsengpässe

Wolfgang Pomrehn
Während Union und FDP eifrig Werbung für eine Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke machen, weil diese eine unverzichtbare »Brückentechnologie« darstellten, spricht die Praxis derzeit eine ganz andere Sprache. Am Freitag kam es erneut bei zwei Meilern zu Zwischenfällen. Im von RWE betriebenen AKW Emsland unweit der holländischen Grenze, versagte eine Meßeinrichtung in einem Transformator. Der Reaktor ging daraufhin automatisch vom Netz. Diese sogenannte Schnellabschaltung ist durchaus heikel. Versagen bei ihr die diversen Notfalleinrichtungen kann es schnell einmal brenzlig werden. Außerdem muß innerhalb von Minuten Ersatz für den nicht mehr produzierten Strom geschaffen werden, damit das Netz nicht...

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